Iaido

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Einführung

Der Weg des Schwertes


Der Sieg ist erreicht, wenn das Schwert noch in der Scheide ist.

japanische Weisheit 

Das Katana ist wie keine andere Waffe Sinnbild des Samurai und untrennbar mit der japanischen Kultur und Geschichte verbunden. Auch heute noch bilden Übender und Schwert eine Einheit, um so die intuitiv perfekte Bewegung zu erreichen. Im Iaido werden verschiedene Formen mit dem Ziel gelehrt, nicht nur die Technik, sondern auch die Persönlichkeit des Übenden weiterzuentwickeln.

iaido_kanjiDas Wort "Iaido" besteht aus den drei Silben "i", "ai" und "do". Die Silbe "i" bzw. "iru" steht für anwesend sein, körperlich wie geistig. Die Silbe "ai" bedeutet passen, übereinstimmen, in diesem Kontext so viel wie sofortige Aktion und Reaktion, wann immer notwendig. Die Silbe "do" ist der Weg oder auch das Prinzip. Also in etwa "der Weg des ganz Dabei-Seins".

Jede Bewegung der imaginären Gegner, jede Kata, dient dazu die Konzentrationsfähigkeit weiterzuentwickeln und Körper und Geist so zu schulen, dass ein Zustand vollkommener Ausgeglichenheit erreicht wird. Ziel ist es nicht einen äußeren Gegner zu kontrollieren oder zu besiegen, sondern unserem eigenen inneren Gegner zu bezwingen.

Jede Kata beinhaltet vier Elemente: Ziehen des Schwertes (nukitsuke), Schnitt (kiritsuke), Schwert reinigen (chiburi) und Schwert wegstecken (noto). Das Besondere liegt darin, dass man die Kata für sich alleine übt, die Gegner sind imaginär. Ungefährliche Partnerübungen mit dem Bokken (Holzschwert) sind möglich, um Funktion, Abstand, Timing und Dynamik einer Kata zu verdeutlichen. Die Einheit von Geist, Körper und Schwert (ki ken tai ichi) wird in allen Bewegungen des Iaido angestrebt.

ShinZenBi e.V. ist Mitglied im Deutschen Iaido Bund (DIaiB) und im Südwestdeutschen Iaido Verband (SWIV).